Hofmarkskirche

HofmarkskircheAn der ehemaligen Pfarr- und Hofmarkskirche kann man noch ihren gotischen Ursprung (1381) erkennen. Das hoch verehrte, wundertätige Vesperbild (spätes 14. Jahrhundert) wurde vom Hochaltar in die von Kaspar Feichtmayr angefügte und auch von ihm stuckierte sog. Gruftkapelle überführt (1672). Die Hofmarkskirche selber erhielt ihr heutiges barockes Gewand 1769. Die zwei ausgezeichneten Seitenaltäre wurden  entworfen vom Wessobrunner Tassilo Zöpf und vom Uffinger Paul Zwinck ausgeführt. In zeitgenössischer Tracht stehen die Bauernpatrone Isidor und Notburga am linken Seitenaltar. Die beiden Altargemälde schuf wieder Franz Seraph Kirzinger. Das Hochaltarbild mit der Himmelfahrt Mariens erinnert an das Weilheimer Altarbild von J.U. Loth, nach einer Vorlage von Peter Paul Rubens! Noch vieles ist in der kleinen Hofmarkskirche zu entdecken. Sie ist ein kostbares Kleinod.

Friedemann Fichtl, Pfarrer i.R.